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EIN AUGENBLINZELN

 

 

Die Sonne springt

Von Ast zu Ast

.

 

Wenn ich schlendernd

Von weitem die Bäume sehe

In einer Reihe,

Seite an Seite

.

 

Und sie blinkt

Mal für Mal

In aller Ruhe

.

 

Ich denke dann

Ganz kurz

Sie blinzelt 

Mir zu

.

 

Das wäre doch

Eine besondere Ehre

.

 

12.10.10 09:29


DER GEIGENSPIELER




Er kam vorbei 
Unerwartet
Und doch erhofft
Er spielte mit Saiten
Einer verborgenen Geige  
Was  hat ihn veranlasst
Die klangliche Gefühlsäusserung
Nicht nur für sich zu bewahren
Und eine stille Stelle zu suchen
Wie einen versteckten Friedhof
Wo er für keinen
Und doch für jeden                
Einen bescheidenen Triumph
Erringen konnte

Warum schnitt er mir
In Herz und Seele
Und tat meine
Welt bestürmen
Ich werde die Klänge
Dämpfen müssen
Im stillen Verdruß
Die Schwingungen unterdrücken             
In verdrängenden Tiefen 
Von verdörrten Ranken

Ich werde nur denken
An den Moment der Begegnung
Eines vergangenen Frühlings
Aufs neue suche ich dann
Meinen Weg
Nur so irrend
Fast träumerisch blind
Gehe ich also wieder hinein
In meine schwarz
Umrandete Hecke

9.10.10 19:40


Le paradis du coeur (Das Paradies des Herzes)

noch schlimmer
als das Sterben
ist während des Lebens
Verlassenheit erben
und Chaos 
dich saugt in einen Kolk
wo die Seele leckt
an einem scharfen Dolch

*dans le paradis du coeur*

die Leine in
den Himmel scheint entbunden
der Oberhirte ist,
nicht angekündigt,
verschwunden
es ist nicht nötig jemand
zu erzählen
wie Menschen
Menschen schälen

*dans le paradis du coeur*
7.10.10 19:56


DIE RUHE

Die Ruhe ruft mich, meine Liebe
Während ich treibe
Auf den Schatten von heute
Es fehlt mir wirklich das Genießen
Das Atmen macht tiefe Schnitte

Nicht, dass ich vom Sterben berührt bin
Oder bereits die Waken zähle für morgen,   
Von diesem oder jenem bemängelt werde
Nein, die Seele ist gezwungen, sich zu verbergen

Ich baue auf alte Steine
Sie formen das Bild mit Geduld
Um wieder etwas von der Zukunft zu leihen
Jedoch nun noch verhüllt von Nebeldunst
4.10.10 23:08


FRÜHER GLANZ

FRÜHER GLANZ

 
Ich sehe
Das Flaumhaar
Schweben in
Der Morgenröte         
Wenn das Licht
Sich zerstreut
Über deiner Haut
Ich will dich
Friedlich streifen,
Fühle schon
Wärme aufkommen
In meinem Leib
Zusammen mit dir
Werde ich die
Ersten leichten
Frühlingsseufzer
Von mir geben 
Und die Winternacht
Mit meinen Augen
Bekämpfen
Wenn ich den Schatten,
Noch schlummernd
Anwesend,
Aus dir vertreibe
4.10.10 22:55


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