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DER GEIGENSPIELER




Er kam vorbei 
Unerwartet
Und doch erhofft
Er spielte mit Saiten
Einer verborgenen Geige  
Was  hat ihn veranlasst
Die klangliche Gefühlsäusserung
Nicht nur für sich zu bewahren
Und eine stille Stelle zu suchen
Wie einen versteckten Friedhof
Wo er für keinen
Und doch für jeden                
Einen bescheidenen Triumph
Erringen konnte

Warum schnitt er mir
In Herz und Seele
Und tat meine
Welt bestürmen
Ich werde die Klänge
Dämpfen müssen
Im stillen Verdruß
Die Schwingungen unterdrücken             
In verdrängenden Tiefen 
Von verdörrten Ranken

Ich werde nur denken
An den Moment der Begegnung
Eines vergangenen Frühlings
Aufs neue suche ich dann
Meinen Weg
Nur so irrend
Fast träumerisch blind
Gehe ich also wieder hinein
In meine schwarz
Umrandete Hecke

9.10.10 19:40
 
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